Spannung pur bei der Weltpremiere am Kulm
Adrenalin pur am Kulm! Wo sonst nur die Skiflug-Asse abheben, feierten die Kombinierer eine Weltpremiere, die Fans und Athleten gleichermaßen begeisterte. Der Österreicher Johannes Lamparter musste sich nach einem unglaublichen Flug auf 236,5 Meter in der Loipe nur dem Finnen Ilkka Herola geschlagen geben.
Geschichtsträchtiger Tag am Kulm!
Zum ersten Mal in der Geschichte der Nordischen Kombination fand ein Bewerb auf einer Skiflugschanze statt und das vor 5.200 begeisterten Fans in Bad Mitterndorf/Tauplitz. Gleich nach den Olympischen Spielen bot die österreichische Traditionsstätte die Bühne für eine spektakuläre Premiere, bei der sportliche Höchstleistungen und Emotionen Hand in Hand gingen.

Foto (c) Wir sind Kulm/Simon Reisinger
Schon in den Trainingssprüngen am Donnerstag beeindruckten die Athleten mit Flügen bis zu 236 Metern. Emotionen und Adrenalin waren deutlich spürbar. Auf der Skiflugschanze am Freitag sorgte dann Österreichs Aushängeschild Johannes Lamparter mit einem Flug auf 236,5 Meter für Aufsehen. Obwohl er dabei in den Schnee griff und somit Punkteabzüge bei der Landung hinnehmen musste, sicherte er sich den Sieg im Sprungdurchgang vor Marco Heinis (FRA) und Ilkka Herola (FIN).
Herzschlagfinale in der Loipe
In der anschließenden Langlaufentscheidung startete Lamparter als Erster in den Compact-Bewerb, gefolgt von Heinis (+6 Sek.) und Herola (+12 Sek.). Auf der 7,5 Kilometer langen Strecke mit Start und Ziel direkt im Auslauf der mächtigen Skiflugschanze entwickelte sich ein packendes Rennen. Schon zu Beginn konnten sich Johannes Lamparter und Ilkka Herola vom restlichen Feld absetzen und lieferten sich über weite Teile des Bewerbs ein Kopf-an-Kopf-Duell. In der letzten Runde mobilisierten beide noch einmal alle Kräfte, ehe es auf der Zielgeraden zum packenden Sprint kam. Hier hatte schließlich der Finne Ilkka Herola hauchdünn die Nase vorn und krönte sich zum Sieger. Johannes Lamparter musste sich trotz großem Kampf nur knapp geschlagen geben und belegte Rang zwei. Den dritten Platz sicherte sich Johannes Rydzek (GER).
Kids sorgten für tolle Stimmung

Foto (c) Wir sind Kulm/Simon Reisinger
Für beste Stimmung sorgten auch rund 1.000 SchülerInnen, die im Rahmen des beliebtenKids Daylive mitfieberten, Fahnen schwangen und fleißig Autogramme sammelten. Der Kulm präsentierte sich damit einmal mehr als perfekter Gastgeber – sportlich spektakulär, emotional mitreißend und voller Begeisterung für den Wintersport.
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