Fotocredit: Ski Austria

Junioren-WM in Lillehammer

Österreich holt Gold im Mixed Team Bewerb

Letztes Update: 9 März, 2026By Tags: , ,
Am Samstag wurde bei der Junioren-WM in Lillehammer mit einem Mixed Team Bewerb der letzte Bewerb ausgetragen. Nach den Goldmedaillen im Damen-Einzel und im Teamsprint holt sich Österreich heute seine insgesamt dritte Goldmedaille bei der diesjährigen Junioren-WM. Das rot weiß-rote Quartett mit Katharina Gruber, Eva-Maria Holzer, Andreas Gfrerer und David Thür lag nach dem Sprungdruchgang noch auf Platz vier. Mit einem starken Rennen schafften es die vier, sich an die Spitze zu setzen und die Goldmedaille nach Hause zu laufen.
David Thür: „Wir haben einen richtig tollen Tag gehabt. Auf der Schanze haben wir schon gut angefangen und einen tollen Job gemacht. Das Langlaufrennen war dann der absolute Wahnsinn, die Ski waren so schnell, ein großes Danke an unser Serviceteam. Es ist meine zweite Medaille und mir fehlen gerade irgendwie die Worte.“

Plätze 5 und 10 bei Premieren-Mixed Team Sprint in Lahti (FIN)
Beim Mixed Team Sprint Premiere in Lahti (FIN) landeten die österreichischen Teams auf den Plätzen 5 und 10. Der Sieg geht an Norwegen 1 (Jens Luraas Oftebro, Ida Marie Hagen) vor Finnland 1 (Ilkka Herola, Minja Korhonen) und Deutschland 1 (Johannes Rydzek, Nathalie Armbruster) cc
Im Sprungdurchgang platzierten sich die österreichischen Teams auf den zwischenzeitlichen Plätzen 6 und 10. Während Johannes Lamparter und Lisa Hirner 27 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden Finnland 1 hatten, waren es bei Team Österreich 2 (Thomas Rettenegger, Claudia Purker) schon fast 59 Sekunden.
Im Mixed Team Sprint hatten die Athletinnen und Athleten abwechselnd jeweils 4 Runden zu 1,5km zu bewältigen. Während Norwegen 1 sich schnell an die Spitze setzte und sich den Sieg nicht mehr nehmen ließ, bildete sich hinter den Podestplätze eine Verfolgergruppe. Erst in der letzten Runde konnte Lisa Hirner das hohe Tempo, das Nathalie Armbruster und Marte Leinan Lund an den Tag legten, nicht mehr mitgehen. Mit Platz fünf war das österreichische Einser-Duo nicht zufrieden, jedoch überwiegte die Freude über eine gelungene Premiere: „Es war richtig ein genialer Bewerb. Mit der Großschanze waren die Abstände zwar etwas groß, aber wenn man sowas zukünftig auf einer Normalschanze macht, dann wird es richtig spannend. Dann sind einige Nationen, die da ums Podium mitkämpfen können“, so Johannes Lamparter.
Lisa Hirner ergänzt: „Es war eine tolle Atmosphäre mit wirklich vielen Fans hier im Stadion. Meine Leistung auf der Schanze war definitiv nicht gut, ich hab etwas gepatzt. Trotzdem war es eine tolle Premiere und sehr anstrengend, trotz des Sprint-Formats sind wir länger gelaufen wie bei einem Einzel.“

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