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Petition für Erhalt des Reha-Zentrums Aflenz

Letztes Update: 26 März, 2026By Tags: ,

Klare Botschaft aus der Region Hochschwab: Das Reha-Zentrum in Aflenz muss bleiben. Im Nationalrat wurde eine überparteiliche Petition eingebracht und dem 2. Nationalratspräsidenten Peter Haubner übergeben, die sich entschieden gegen eine drohende Schließung des etablierten Standorts richtet.

Hintergrund sind Pläne, das Reha-Zentrum in Aflenz zu schließen und stattdessen den Standort St. Radegund auszubauen. Für die Region hätte das gravierende Folgen: Rund 135 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, ebenso ein zentraler Wirtschaftsfaktor und eine bewährte Gesundheitseinrichtung.

Moitzi,Kühberger und Jantscher Foto: KK

Der Nationalratsabgeordnete Andreas Kühberger (ÖVP) betont die Verantwortung gegenüber der Region: „Das Reha-Zentrum Aflenz ist ein verlässlicher Partner für die gesamte Region Hochschwab Süd. Eine Schließung würde nicht nur Arbeitsplätze vernichten, sondern auch gewachsene Strukturen zerstören. Ein funktionierendes System darf man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.“

 Nationalratsabgeordneter Wolfgang Moitzi (SPÖ) findet deutliche Worte: „Was hier geplant ist, ist schlicht nicht nachvollziehbar: Auf der einen Seite will man 135 Arbeitsplätze in der Region streichen, auf der anderen Seite Millionen in einen anderen Standort investieren. Das passt hinten und vorne nicht zusammen. Wer so entscheidet, riskiert bewusst die Zukunft einer ganzen Region. Wir brauchen eine Stärkung der Regionen und keine Schwächung.“

Auch Franz Jantscher (SPÖ) spricht sich klar gegen die Pläne aus: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Menschen in der Region erwarten sich Sicherheit – keine Experimente auf ihrem Rücken. Aflenz ist ein bewährter Standort mit hoher Qualität. Genau solche Einrichtungen müssen wir stärken und nicht aufs Spiel setzen.“

Die im Parlament eingebrachte Petition fordert eine klare Garantie für den Erhalt des Reha-Zentrums Aflenz sowie einen sofortigen Stopp aller Planungen zur Verlagerung.  Klar ist auch: Entscheidungen dieser Tragweite dürfen nicht über die Köpfe der Region hinweg getroffen werden. Gemeinden, Beschäftigte und Betroffene müssen eingebunden werden.

Für alle drei obersteirischen Abgeordneten ist klar: „Es geht hier nicht nur um ein Gebäude – es geht um Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und die Gesundheitsversorgung der Menschen. Dafür werden wir gemeinsam kämpfen.“

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